Rasseportrait der Neva Masquarade - Rasseportrait der Sibirischen Katze

Rasseportrait der Neva Masquarade

Diese Rassekatze ist mit der Sibirischen Katze verwandt. In ihrer Heimat Russland ist sie schon seit Jahrhunderten bekannt. Sie wurde erstmals im Gebiet des Flusses Neva entdeckt. Durch die Maskenzeichnung erhielt sie den Namen Neva Masquarade (engl.) – Newskaja Maskaradnaja (rus.).

1983 wurde sie in der DDR gezüchtet und bis 1989 gab es diese Katze nur in der DDR. Durch die Grenzöffnung 1990 kam die erste weibliche Katze in die BRD.

1992 wurde die erste Neva Masquarade in Deutschland geborgen.

Die Anerkennung ihrer Rasse fand sie im Jahre 1992 durch die WCF (World Cat Federation).   

Kopf

Kurzes, stumpfes Dreieck in guter Proportion zum Körper. Die Stirn ist leicht gewölbt. Der Nasenrücken ist breit, leicht konkav gewölbt (kein Stop, keine Einbuchtung). Die kräftigen massiven Wangen werden von kräftigen Kiefern betont. Das Kinn soll gut ausgeprägt sein, jedoch nicht hervorspringen. Die runde Schnauze harmonisiert zum stumpfen Dreieck des Kopfes.

Augen

Groß, leicht oval und an der Unterseite gerundet; leicht schräg gestellt und weit auseinander stehend.

Augenfarbe

Blau.

Ohren

Mittelgroß, an der Basis breit und mindestens um Ohrenbreite auseinander stehend; die verlängerte, senkrechte Linie des inneren Ohransatzes endet in der Mitte des Auges. Die Ohren werden leicht gewölbt nach vorn geneigt getragen. Die abgerundeten Ohren sind mit Haarbüschel oder Pinseln wünschenswert. Starke Behaarung des Innenohres.

Körper

Kräftige, muskulöse Katze von mittlerer Größe. Der Körper erscheint mäßig langgestreckt auf nicht zu hohen, kräftigen Beinen; Pfoten sind rund, groß und kräftig. Haarbüschel zwischen den Zehen sind grundsätzlich vorhanden und deutlich ausgebildet. Kräftiger, kurzer Nacken.

Beine u. Pfoten

Die Beine sind nicht zu hoch und kräftig. Die Pfoten sind rund, groß und kräftig. Haarbüschel zwischen den Zehen sind grundsätzlich vorhanden und deutlich ausgeprägt.

Schweif

Breit und kräftig am Ansatz; sollte mindestens bis zum Schulterblatt reichen (Längenmessung an der Längsseite des Tieres); er verjüngt sich in einer nicht zu feingliedrigen Spitze; zu jeder Jahreszeit lang behaart.

Fell u. Farbe

Besonders lang am Hals (Kragen), vor der Brust, an den "Hosen" und Schwanz; Nacken und Schultern kurz; Rücken dicht, fest glänzend; seitlich des Körpers fein, weich sehr dicht behaart. Die Unterwolle ist sehr spärlich zur warmen Jahreszeit, im Winter dicht, fein von der Struktur.

Die Farbe ist seal (schwarzbraun) und blue (blaugrau) nennen. Es gibt nicht nur die non-agouti-Version (seal-point oder blue-point) sondern auch die agouti-Version (seal-tabby-point oder blue-tabby-point). Eine seltenere Farbe ist red (rot), cream (creme) und auch tortie (zweifarbig - fast ausschließlich bei weiblichen Katzen), hier gibt es ebenso agouti- und non-agouti-Tiere. Alle Farben gibt es auch in der Kombination mit weiß und ganz besonders selten mit silver (silber).

Herkunft

Russland

Rasseportrait der Sibirischen Katze

Die Sibirische Katze - Sibirskaja Koschka (rus.)) ist in Russland und der Ukraine beheimatet. Sie war in ihrer Heimat eine Hauskatze, die sich ihrer klimatisch recht unwirtlichen Heimat mit ihrem Fell besonders gut angepasst hatte. Man schätzte diese „Hauskatze“ vor allem als guten und zuverlässigen Mäusefänger und als angenehmen Hausgenossen.

Erste Erwähnungen der Sibirischen Katze finden sich unter anderem in einer Ausgabe der „Illustrierten Zeitung“ aus dem April 1895. Hier wird in einem Artikel von einem blaugrauen Katzenpärchen berichtet, das im Zoo von Dresden beheimatet war. Auch Brehms Tierleben (aus dem Jahre 1925) erwähnt einen Kaukasisch-Kumanische Katze sowie eine rote Tobolsker-Katze aus Sibirien.

1987 kamen die ersten Sibirischen Katzen in die Gegend von Berlin und Leibzig. Russische Auswanderer brachten ein Zuchtpaar in ihre neue Heimat mit und die Katze hatte einen Wurf. Da sich jedoch die Lebensumstände der Auswanderer veränderten, gaben die die Elterntiere samt ihren etwa einwöchigen Babys an deutsche Züchter ab.

Ungefähr zur selben Zeit wurden die ersten Sibirischen Katzen aus der ehemaligen DDR und der CSSR importiert.

Der Typ der Sibirischen Katze liegt zwischen der Maine Coon und der Norwegischen Waldkatze, diese robusten, charmanten Katzen haben sich durchgesetzt.

1992 erfolgte die Annerkennung bei der WCF (World Cat Federation).

Seit dem Januar 2002 ist die Sibirische Katze bei der FIFe anerkannt.

Kopf

Das Ideal ist ein kurzer, stumpfer Kopf. Die Nase ist breit und leicht konkav, ein Stopp darf jedoch nicht vorhanden sein. Die Wangen sind kräftig und massiv, das Kinn sollte ausgeprägt sein.

Augen und

Augenfarbe

Die Augen sind groß, oval und weit auseinander stehend.

Grün oder bernstein (in verschiedenen Nuancen) aber einfarbig.

Ohren

Mittelgroß, der Abstand zwischen den Ohren sollte mindestens eine Ohrenbreite betragen. Die Spitzen sind abgerundet und weisen Luchspinsel auf, die Ohreninnenseiten sind deutlich behaart.

Körper

Kräftige, muskulöse Katze von mittlerer Größe. Der Körper erscheint mäßig lang gestreckt auf nicht zu hohen, kräftigen Beinen; Pfoten sind rund, groß und kräftig. Haarbüschel zwischen den Zehen sind grundsätzlich vorhanden und deutlich ausgebildet. Kräftiger, kurzer Nacken.

Beine und Pfoten

Die Beine sind mittellang und kräftig, mit großen, runden und kräftigen Pfoten. Die Zwischenräume der Zehen müssen Haarbüschel aufweisen.

Schweif

Der Schweif ist breit und am Ansatz kräftig, mit einer leicht abgerundeten Spitze. Er sollte mindestens bis zu den Schulterblättern reichen, wenn man ihn auf den Rücken legt.

Wesen

Das Wesen der Sibirischen Katze ist dem der Norwegischen Waldkatze sehr ähnlich. Sie sind begeisterte Kletterkünstler und bewahren ihre Würde in jeder Situation. Sibirische Katzen lassen sich gerne streicheln und bürsten. Sie vertragen sich gut mit anderen Katzen und Hunden und geben auch für Kinder einen guten Spielkamerad ab.

Fell undFarbe

Besonders lang am Hals (Kragen), vor der Brust, an den "Hosen" und Schwanz; Nacken und Schultern kurz; Rücken dicht, fest glänzend; seitlich des Körpers fein, weich, sehr dicht behaart. Die Unterwolle ist sehr spärlich in der warmen Jahreszeit, im Winter dicht, fein von der Struktur.

Alle Farben sind erlaubt.

Herkunft

Russland

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