|
Rasseportrait der Sibirischen Katze
Die Sibirische Katze - Sibirskaja Koschka (rus.)) ist in Russland und der Ukraine beheimatet. Sie war in ihrer Heimat eine Hauskatze, die sich ihrer klimatisch recht unwirtlichen Heimat mit ihrem Fell besonders gut angepasst hatte. Man schätzte diese „Hauskatze“ vor allem als guten und zuverlässigen Mäusefänger und als angenehmen Hausgenossen.
Erste Erwähnungen der Sibirischen Katze finden sich unter anderem in einer Ausgabe der „Illustrierten Zeitung“ aus dem April 1895. Hier wird in einem Artikel von einem blaugrauen Katzenpärchen berichtet, das im Zoo von Dresden beheimatet war. Auch Brehms Tierleben (aus dem Jahre 1925) erwähnt einen Kaukasisch-Kumanische Katze sowie eine rote Tobolsker-Katze aus Sibirien.
1987 kamen die ersten Sibirischen Katzen in die Gegend von Berlin und Leibzig. Russische Auswanderer brachten ein Zuchtpaar in ihre neue Heimat mit und die Katze hatte einen Wurf. Da sich jedoch die Lebensumstände der Auswanderer veränderten, gaben die die Elterntiere samt ihren etwa einwöchigen Babys an deutsche Züchter ab.
Ungefähr zur selben Zeit wurden die ersten Sibirischen Katzen aus der ehemaligen DDR und der CSSR importiert.
Der Typ der Sibirischen Katze liegt zwischen der Maine Coon und der Norwegischen Waldkatze, diese robusten, charmanten Katzen haben sich durchgesetzt.
1992 erfolgte die Annerkennung bei der WCF (World Cat Federation).
Seit dem Januar 2002 ist die Sibirische Katze bei der FIFe anerkannt.
|